Die Republikanische Partei der USA

Die Republikanische Partei der USA ist eine der beiden wichtigsten Parteien der USA, welche zuletzt in den Jahren 2001 bis 2009 mit George W. Bush den Präsidenten gestellt hat. Die Partei gilt als wirtschaftsliberal und konservativ.

Gegründet wurde die Republikanische Partei am 28. Februar 1854.
Wichtigstes Ziel war damals die Abschaffung der Sklaverei. Dies war ein entscheidender Unterschied zur Demokratischen Partei, welche für die Sklaverei plädierte. Im Jahre 1860 gewann mit Abraham Lincoln erstmals ein Kandidat der Republikanischen Partei die Präsidentschaftswahlen der USA. In den Jahren seiner Amtszeit und darüber hinaus engagierten sich die Gegner der Sklaverei fast ausschließlich in der Republikanischen Partei. Am 31. Januar 1895 erreichte die Partei schließlich ihr Ziel und setzte die Abschaffung der Sklaverei auf dem gesamten Territorium der USA durch. Dies geschah gegen die Stimmen der Demokraten. In der darauffolgenden Zeit, vor allem in den Jahren 1896 bis 1932, erlebte die Republikanische Partei eine ausgesprochen progressive Ära.
Daran anschließend folgte eine längere Periode in der Oppositon. Diese dauerte von 1932 bis 1953 und umfasst auch die komplette Zeit des Zweiten Weltkrieges.

Erst im Jahre 1952 konnte mit Dwigh D. Eisenhower wieder ein republikanischer Präsidentschaftskandidat die Wahl gewinnen. Später folgten dann Richard Nixon und Gerald Ford. Die erfolgreiche Regierungsperiode der Republikaner wurde durch den Wahlsieg des Demokraten Jimmy Carter im Jahre 1976 unterbrochen. Dieser war von 1977 bis 1981 Präsident der USA. Anschließend kehrten die Republikaner mit Ronald Reagan erfolgreich an die Macht zurück. Dieser konnte sowohl im Jahre 1980 als auch im Jahre 1984 erdrutschartige Wahlsiege verbuchen und zog auch zahlreiche Stammwähler der Demokraten auf seine Seite. Die Jahre seiner Präsidentschaft waren vor allem geprägt durch eine deutliche Stärkung der Rolle der USA als Weltmacht und durch eine wirtschaftliberalen Kurs im Inneren.

Als Ronald Reagan nach zwei erfolgreichen Wahlperioden nicht mehr kandidieren konnte, trat George Bush Senior als Präsidentschaftskandidat der Republikaner an und gewann ebenfalls. Er scheiterte jedoch im Jahre 1992 an der Wiederwahl. Neuer Präsident wurde der Demokrat Bill Clinton. Dieser hatte sein Amt insgesamt acht Jahre inne. Bei der Präsidentschaftswahl im Jahre 2000 trat George Bush Junior für die Republikanische Partei als Präsidentschaftskandidat an und gewann knapp. Seine Wiederwahl im Jahre 2004 fiel etwas deutlicher aus. In die Amtsperiode von George W. Bush fielen die Anschläge auf das World Trade Center in New York am 11. September 2001. So wurde der Kampf gegen den internationalen Terrorismus zu einem ganz wesentlichen Kennzeichen seiner Amtszeit.
Bei der Präsidentschaftswahl im Jahre 2008 schickten die Republikaner John McCain ins Rennen. Dieser verlor jedoch haushoch gegen Barack Obama. Vizepräsidentschaftskandidatin von John McCain war Sarah Palin, welche damals den Governeursposten von Alaska inne hatte. Sie spielt auch heute eine entscheidende Rolle innerhalb der Republikanischen Partei der USA.

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